Menschenrechte und Religion im laizistischen Frankreich

Grundlage aller Menschenrechte und jeder Humanität ist gegenseitige Anerkennung – einerseits unter Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern, andererseits zwischen ihren religiösen Gemeinschaften und ihrem Staat. In gegenseitiger Achtung kann das Verhältnis zwischen beiden durch Trennung geregelt werden. Die 1905 vom französischen Staat diktierte Laïcité schließt Kooperation zwischen Staat und Religionsgemeinschaften aus. So sind etwa auch dem diplomatischen Protokoll der französischen Republik Repräsentanten der Religionsgemeinschaften unbekannt. Welche Folgen hat diese inhumane Leugnung der Religionsgemeinschaften?

Referent: Dr. Andreas Meier, Historiker und Publizist, Berlin

Projektverantwortlicher:
Marco Schendel, Wiss. Mitarbeiter
m.schendel@forumdialog.org 


Mit Unterstützung der

Beginn der Veranstaltung:
24 Oktober 2017 um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Mohrenstraße 34
10117, Berlin
Deutschland