Gemeinsam stehen wir das durch!

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Mitglieder und Engagierte,

in Zeiten wie diesen sind Solidarität und Mitgefühl der Schlüssel für die Bewältigung von Krisen. Und die Verantwortung für ihre Bewältigung liegt auf vielen Schultern. Während wir versuchen, uns und andere zu schützen, indem wir auf ein Stück Alltag verzichten, dürfen wir Risikogruppen wie Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen nicht aus den Augen verlieren. Denn meist sind diese nur eine Tür weit entfernt.

Inspiriert von der #NachbarschaftsChallenge plädieren auch wir für Nachbarschaftshilfe. Dabei geht es darum, pflege- und hilfsbedürftige Menschen in unmittelbarer Nähe zu unterstützen. Als Zeichen der Hilfsbereitschaft kann Unterschiedliches getan werden – Einkäufe erledigen, Rezepte vom Arzt oder Medikamente aus der Apotheke besorgen. Selbst das Vermitteln des Gefühls, füreinander da zu sein, kann bereits Großes bewirken.

Das Coronavirus ist gefährlich, doch vielleicht birgt es auch Chancen: Es zeigt, wie wertvoll menschliches Miteinander und zivilgesellschaftlicher Zusammenhalt sind.

Wir waschen unsere Hände nicht nur für uns selbst. Wir desinfizieren sie auch für die Anderen, für die Älteren und die Kranken – für das Aufrechterhalten des Gemeinwohls.

Denn wir wissen, nur gemeinsam stehen wir das durch.

Es freut uns, dass viele unserer Mitglieder bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Als Zivilgesellschaft möchten wir, dass diese Sensibilisierung alle Gesellschaftsgruppen erreicht und rufen unsere Freundinnen und Freunde auf, für alle da zu sein!

Für all ihr Engagement sprechen wir ihnen unseren herzlichen Dank aus.

Celal Findik

Koordinator des Forum Dialog