Muslime zwischen Tradition und Moderne
Die Gülen-Bewegung als Brücke zwischen den Kulturen

Eine friedvolle Koexistenz von Kulturen, Religionen und Menschen, insbesondere auch von Muslimen und Nichtmuslimen kommt der Gesellschaft als Ganzem ebenso zugute wie jedem Einzelnen. Diese Erkenntnis ist nicht gerade neu, und doch wird seit Jahren viel zu wenig dafür getan, entsprechend zu handeln und sie in die Tat umzusetzen. Immer wieder kommt es zu Konfrontationen und Rückschlägen, nicht nur in instabilen Regionen der Welt, sondern auch hier in Deutschland. Grund genug also, die Bemühungen für ein friedliches Zusammenleben zu verstärken. Die Welt hat in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten einen gewaltigen sozialen, ökonomischen, politischen und intellektuellen Wandel erlebt. Dies stellt Menschen aller Kulturen vor große Herausforderungen, auch die Muslime. Ob und wie sie diese Herausforderungen meistern werden, wird sich zwangsläufig auf das Zusammenleben der Kulturen auswirken. Vorurteile und Klischees zwischen den Menschen in West und Ost treten im europäischen Erweiterungsprozess zunehmend hervor und drohen unüberwindbar zu werden. Doch gibt es in der Welt von heute auch Stimmen, die trotz unterschiedlicher kultureller Hintergründe gemeinsam erfolgreich im Dienste der Menschen tätig sind. Eine dieser Stimmen stammt von dem türkischislamischen Gelehrten Fethullah Gülen. Gülen wird von vielen als Mentor einer auf moralischen Werten basierenden Bewegung gesehen, die ihre Dynamik zunächst in der Türkei, inzwischen aber auch weltweit entfalten konnte.

Das Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam sowie FID BERLIN e.V. veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Orient Institut, dem Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam und der Evangelischen Akademie zu Berlin eine internationale Konferenz mit dem Thema „Muslime zwischen Tradition und Moderne – Die Gülen-Bewegung als Brücke zwischen den Kulturen“. Ziel der Konferenz ist es, die Gülen-Bewegung und ihr Wirken einer wissenschaftlichen Betrachtung zu unterziehen. Hierzu sollen nationale und internationale Experten zu Wort kommen.

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