Seit jeher ist das Fasten ein fester Bestandteil in vielen Religionen. Es ist eine Disziplin die den Körper und Geist reinigt und impliziert Enthaltsamkeit, Geduld und die Fürsorge von Bedürftigen.

Im Leben unserer muslimischen Mitbürger ist der Fastenmonat Ramadan jedes Jahr ein spiritueller Höhepunkt. Es ist ein Monat der Zurückhaltung von weltlichen Dingen und der Hingabe zu den spirituellen Dimensionen des Menschen. Durch Hunger und Durst wird die Triebseele gezügelt und Gefühle der Fürsorge, Solidarität und sozialer Verantwortung entfalten sich im Geist des Fastenden.

Diese soziale Dimension des Fastens im Ramadan spielt für die Muslime eine besonders große Rolle. Die Gläubigen werden aufgefordert den Bedürftigen zu spenden, den Nachbarn die Türe zu öffnen und gemeinsam das Fasten zu brechen, zu essen und zu trinken.

In Europa hat sich in den vergangen Jahren das Fastenbrechen immer mehr in den Mittelpunkt des interkulturellen Dialogs gestellt und Menschen verschiedener Nationen und Überzeugungen an einen Tisch gebracht, um zu einem harmonischeren und verständnisvolleren Miteinander beizutragen.

Es soll ein Abend des Dialogs, Kennenlernens und Miteinanders werden.